Nepal 12.12.07 bis 07.01.08

 

Endlich ist es soweit!

Unsere schon seit Jahren beabsichtigte Reise nach Nepal beginnt ;-))

 

Mittwoch 12.12.07

Dieter und Ingrid stehen Punkt 18.30 h auf der Matte, um uns an den Flughafen zu bringen. Das Einchecken geht ganz schnell und danach kommt noch der obligatorische Besuch bei Mc Donalds. Haben einen richtig schönen und modernen Flieger erwischt und Ruck Zuck sind die Std. bis Abu Dhabi vorbei. Dort angekommen überlegen wir bei einem kostenfreien Frühstück (nicht wirklich was fürs Auge) wie wir die 7 Std. bis zum Weiterflug verbringen sollen. Lernen Emil + Frau kennen mit denen wir gemeinsam entscheiden, in die Stadt rein zu fahren. Hinfahrt kostet 20$. Ist zwar nicht wirklich viel zu sehen, aber besser als im Flughafen rumzusitzen. Laufen so 3 Std. – entlang am Meer, Emirates Palace – durch die Gegend, danach geht’s zurück zum Flughafen. Nach einem gemeinsamen Bierchen checken wir ein in Richtung Kathmandu. Sind ziemlich müde und verschlafen die Zeit bis zur Ankunft. In KTM sind Gepäck und Visa gleich erledigt und auch die Abholung klappt prima. Gegen 20.45 h kommen wir im Trekkers Inn an. Jörg trinkt noch ein Bier, Corinna einen Tee und danach geht’s aufs Zimmer. Mal sehen was der morgige Tag bringt.

 

Freitag 14.12.07

Nach einer unruhigen Nacht stehen wir gegen 9 h auf und gehen frühstücken. Danach richten wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg zum Yeti Airlines Büro, um unsere Tickets für den Flug nach Lukla zu holen. Das Ganze klappt zum Glück prima und so können wir uns mit dem Taxi gleich zum Buddha Stupa fahren lassen. Der Eintritt kostet gleich mal wieder den 5fachen Preis als für die Einheimischen – nämlich 100 Rp. Allerdings entschädigt uns die Stupa und die tolle Atmosphäre dafür.

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Zwischendurch setzten wir uns auf eine Dachterrasse mit tollem Blick. Mutig wie wir sind, machen wir uns später zu Fuß auf den Weg zum GH … und finden dieses auch. Nach einer kleinen Kaffeepause entscheiden wir, auch noch nach Pashupatinath zu fahren (100Rp. wie immer) Hier wird von den Touris gleich mal 250 Rp. Eintritt verlangt. Es sind zwar gerade ein paar Verbrennungen in Gange, aber irgendwie hatten wir uns das ganze doch eindrucksvoller vorgestellt.

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Drehen also noch eine Runde durch den Tempel und machen uns dann wieder zu Fuß auf den Heimweg.

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Unterwegs finden wir dann auch einen „Schuhmacher“, der endlich Jörgs Schuhe kleben kann. Mit einem netten Helfer finden wir auch wieder auf die Straßenkreuzung zurück, die in Richtung unserem GH führt. So, jetzt schön warm duschen und runter zum Abendessen (bei Kerzenschein – da Stromausfall). Nach ca. 2h Candlelightdinner gibt es wieder Strom und wir haben noch einige Zeit mit Andrea aus der Schweiz geplaudert. Dann geht’s ins Bett

 

Samstag 15.12.07

Sind beide mal wieder nachts um 3h wach, Jörg ist kalt (mit langer Unterhose und dünner Fleecejacke ist es dann aber völlig ok) und kann nicht mehr schlafen (stellt dann eben die Shoppingliste für Thamel zusammen). Dafür schlafen wir morgens wieder viel zu lange – bis 9h. Gefrühstückt, Wäsche gewaschen und dann auf nach Thamel. Yolandas Preis mit 120 Rp. passt. Nun geht’s los ins Getümmel …Im dritten Trekkingladen schlagen wir dann richtig zu und kaufen eine dicke Fleecejacke (700 Rp.) sowie einen Fleeceschlafsack (500Rp.) für Jörg sowie die Schutzsäcke (je 550 Rp.) für unsere Rucksäcke. Im Laden davor haben wir noch den lange gesuchten Seidenschlafsack (1100 Rp) für Corinna gefunden.

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Nun machen wir uns auf die Suche nach dem Hotel Hama, um uns dort für die letzte Nacht vor dem Trek einzubuchen. Dort angekommen, entscheiden wir uns spontan für das Hotel Sunrise Cottage, da es von außen irgendwie ansprechender aussieht. Haben auch 2 Zimmer frei – von daher ist auch das gleich erledigt. Danach machen wir uns auf den Weg zum Dubar Square – ist echt total faszinierend durch die kleinen Gassen der Altstadt zu laufen. Außer natürlich die hupenden Motorradfahrer, die gehen uns schnell auf die Nerven.

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Leider wird auch am Dubar Square abkassiert (200 Rp.), weshalb wir es vorziehen eine schöpferische Pause auf einer Dachterrasse einzulegen. Das hat leider fatale Folgen. Beim Versuch das Objektiv zu wechseln, schmeißt der vorbeikommende Kellner das von Jörg auf einer kleiner Treppenmauer positionierte andere Objektiv die Treppe hinunter. SCHEISSE! Der Typ sagt sorry, ist sich aber sonst keiner Schuld bewusst. Jörg ist total geschockt. Er meint zwar nach kurzer Prüfung, das es vermutlich nur den Schutzfilter zerdeppert hat (aber selbst das sind 30,-€ in den Sand gesetzt – wenn es denn dabei bleibt). Trotz allem mehr als ärgerlich. Vor allem, da sich die Angestellten keinerlei Gedanken über Kosten oder ähnliches machen. Um wenigsten ein bisschen Entschädigung zu bekommen besteht Jörg darauf, das Geld für Essen + Getränke zurückzubekommen. Immerhin die 400 Rp. geben sie nach kurzer Diskussion zurück. Leicht geknickt tackeln wir nun zurück nach Thamel. Unterwegs schicken wir noch ne eMail nach Hause und zu Oli+Gabi. Mit nem Guide einer Trekking Agentur sprechen wir noch über die Möglichkeit für einen 3-Tages Trek (soll 230$ kosten) – aber als echte Deutsche werden wir diese Entscheidung erst noch mal überschlafen. Auch für den Heimweg finden wir ein Taxi für 120 Rp. Beim Abendessen machen wir die Bekanntschaft von Martin (der witzigerweise aus Walldürn stammt), mit dem wir uns noch lange unterhalten.

 

Sonntag 16.12.07

Schaffen es immerhin um 8h aufzustehen und nehmen erstmal unser Frühstück auf der Dachterrasse ein (dort ist es aufgrund der Sonnenstrahlen viel wärmer als unten im Resto). Gegen 9 h kommt Dahn (dhan.treknepal.free.fr/welcome.html) und wir lernen endlich unseren Guide kennen. Sprechen mit ihm den Khumbu Trek durch. Danach planen wir mit ihm noch den 3-Tages Teahouse Trek (über Chisopani – Nargakoth – Baktaphur) durch. Auch hierfür zahlen wir ihm die 20$ - prinzipiell ansonsten dasselbe was uns die Trekking Agency für viel mehr Geld angeboten hat. Mittags fahren wir noch mal nach Thamel rein um noch div. Dinge zu erledigen. Erstehen einen schönen Rucksack für Corinna (1.800 Rp) , tauschen Jörgs leider zu kleinen Fleece-Schlafsack in Handschuhe um und trinken danach noch gemütlich Tee+Cafe auf der schönen Dachterrasse im Helena’s. Danach geht’s wieder zurück zum GH, wo wir noch kurz den Sonnenuntergang genießen. Nun heisst es erstmal zusammenpacken bzw. Umpacken für den Trek, aber auch das bekommen wir hin. Hungrig begeben wir uns zum Abendessen, wo wir uns diesen Abend mit Martin und Pascal aus der Schweiz festquatschen. Um 21h geht’s in Zimmer und etwas später wird geschlafen. Morgen müssen wir früh aufstehen.

 

Montag 17.12.07

Dank Wecker stehen wir um 7h auf, packen unsere restl. Sachen zusammen, frühstücken und um 8.45h fahren wir mit dem Taxi nach Sundarijal. Nach 1 Std. Fahrt haben wir unseren Startpunkt erreicht und wir machen uns auf den Weg nach Chisophani. 1000 Höhenmeter liegen nun vor uns. Wer ein echter Petri ist, hat nach knapp 1 Std. wandern auch schon wieder Hunger und kann sich ein Dhal Bat reindrücken. Nachdem das erledigt ist, geht’s weiter auf dem Weg durch die kleinen Ansiedlungen, vorbei an Höfen, Häusern, Feldern.

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Der Aufstieg ist zwar phasenweise sehr anstrengend, doch auch hier entschädigt uns der Ausblick für die ganzen Mühen. Gegen 15.15h erreichen wir das GH in Chisophani und beziehen unser einfaches Zimmer (100Rp.). Da es warmes Wasser gibt, machen wir uns noch kurz salonfähig und packen uns dann schön warm ein, da es doch gut kalt ist. Zum Abendessen finden sich alle unten im Essensraum ein. Von daher ist es dort beim Essen auch gar nicht so kalt. Die Portionen sind riesig und es schmeckt auch ganz gut. Unterhalten uns gut mit Heidi+Mike aus Miami. Gegen 20h gehen wir aufs Zimmer – da wir aber noch nicht schlafen können, lesen wir noch ein bisschen. Diese Nacht ist der erste Test für unsere neuen Schlafsäcke – sind schön kuschelig warm!

 

Dienstag 18.12.07

Leider schlafen wir trotzdem nicht so gut – aber irgendwie geht auch diese Nacht rum und um 6h stehen wir auf, um den super schönen Sonnenaufgang zu beobachten.

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Um 7 h gibt’s Frühstück und danach machen wir uns fertig, packen und um 8.15h geht’s los in Richtung Nagarkot. Lt. Dahn dauert es so 7-8 Std., von daher haben wir ein paar km vor uns. Die ersten 3 Std. führt die Strecke entlang einer „Straße“, was nicht sehr abwechslungsreich ist, außer natürlich die gigantische Aussicht. Gegen 11.30h machen wir an einem kleinen Hof Pause, und bekommen wieder Tee bzw. danach lecker Dhal Bat serviert. Nach dieser Pause wird die Strecke wieder schöner und wir laufen entlang von Terrassen und durch kleine Ansiedlungen weiter. Nach weiteren 2 Std. legen wir noch eine Teepause ein, um dann den Rest der Strecke anzutreten. Das Stück zieht sich dann noch ganz schön und gegen 15.30 h erreichen wir endlich Nagarkot. War doch anstrengend. Das erste Hotel ist eigentlich genau das, was wir suchen, da uns da aber so ein Typ hingebracht hat, wollen wir selbst noch einige andere Hotels ansehen. Leider stellen sich diese als schlechter heraus und so landen wir doch wieder im Space Mountain. Aufgrund der Low Season bekommen wir den Raum für 900 Rp. Jörg und Dahn trinken ein Bier auf der schönen Terrasse – Corinna nimmt erstmal noch eine kalte Dusche.

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Nach der Reklamation ist das Wasser auch warm und Jörg kann warm duschen (Weichei). Leider erfüllt das Abendessen nicht so ganz unsere Wünsche, aber der Hunger oder die Müdigkeit treibts rein. Gegen um 19h zurück ins Zimmer – 19.30h Licht aus und geschlafen.

 

Mittwoch 19.12.07

Super – 10 Std. durchgeratzt !! Voll ausgeschlafen stehen wir 6.30 h auf und betrachten den Sonnenaufgang. Lecker Frühstück auf unserer „privaten“ Terrasse eingenommen. Noch ne kurze Runde gedreht und dann auf den Weg nach Baktaphur gemacht. Auch heute ist die Strecke wieder richtig nett. Laufen fast die ganze Zeit entlang an Höfen und können wieder schön sehen, wie die Menschen hier leben.

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Das letzte Stück (8 km) legen wir mit dem Mini-Localbus zurück, da der Weg hier nur direkt an der Straße entlangführen würde. Das Busfahren ist mal wieder ein witziges Erlebnis – es ist schon eng, aber eine/r passen immer noch rein. Dafür sind wir ratz fatz in Baktaphur. Leider kostet der Eintritt richtig fett Geld – in dem Fall 10$ (und das obwohl die Stadt durch deutsche Spendengelder aufgebaut wurde). Aber nutzt ja alles nichts. Wir wollen uns die Stadt ja ansehen. Die wunderschönen lebhaften Gassen und das tolle Flair der Stadt sind den Eintritt aber auch wirklich wert.

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Da Dhan netterweise unser Gepäck bewacht, können wir ganz entspannt unsere Zeit zum Sightseeing nutzen. Hier läuft das normale Leben weiterhin ab – nicht wie im Museum.

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Wirklich super schön. Nach 3 Std. reicht es uns dann aber trotzdem und wir finden nach kurzen Verhandlungen ein Taxi für 350 Rp. zurück nach Kathmandu. Da wir vorhaben 2 Nächte zu bleiben, bekommen wir bei Yolanda dieses Mal auch ein größeres, schöneres Zimmer. Packen erstmal wieder unseren Krempel aus und breiten uns im Zimmer aus. Heute gibt’s wieder lecker Abendessen und wir plaudern lange mit Daniela + Justina. Wie immer früh ins Bett.

 

20.12.07

Früh aufgestanden und gemütlich auf der Dachterrasse gefrühstückt. Gegen 9 h machen wir uns auf den Weg zum Kloster Kapan, was ca. 45 min. zu Fuß dauert. Unterwegs geben wir noch Jörgs Schuhe zum Kleben ab (lösen sich schon wieder). Das Kloster ist ziemlich groß und modern. Viele Westler kommen hier zum Meditieren her. Nach Kaffee, Kuchen und kurzem Rundgang machen wir uns auf den Rückweg. Da der Schuhmacher leider zur Mittagspause ist, müssen wir vor Ort etwas warten. Glücklicherweise kommt Justina vorbei, mit der wir bis zu dessen Rückkehr erzählen. Im GH waschen wir erst noch mal Wäsche, Jörg putzt unsere Wanderschuhe und kruschelt rum, Corinna genießt die Sonne auf der Dachterrasse und liest. Später packen wir wieder unsere Taschen für die Weiterreise nach Nagarkot. Nochmals das gute Essen bei Yolanda genossen und früh zu Bett.

 

21.12.07

Da wir beide früh aufwachen (6.30h) beschließen wir noch mal nach Bouddanath zur großen Stupa zu gehen. Dort angekommen genießen wir die tolle Atmosphäre mit den vielen Menschen der versch. Völker (ganz anders als beim ersten Mal als wir gegen Mittag dort waren). Mehr Menschen – einfach anders. Nach einem Frühstück in einem kleinen Nepali Resto laufen wir zurück zum GH. Nehmen unsere Sachen, bezahlen und Jörg organisiert ein Taxi nach Nagarkot (1.000 Rp.). Los geht’s. Zuerst fahren wir noch mal quer durch KTM, um einen Ersatzreifen zu holen, aber dann schlägt der Fahrer wieder die richtige Richtung ein. Sind gegen 12h da und beziehen wieder „unser“ Zimmer im Space Mountain. Nach kurzem Zwischensnack (Tibetian Bread w. honey) gammeln wir erstmal rum und lesen. Fühlen uns wie Könige, da wir die einzigen Gäste sind und vom Personal wieder total verwöhnt werden. Danach drehen wir eine kleine Runde,

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duschen und gehen zum Abendessen. Da noch eine große Nepali-Familie da ist, dauert es etwas länger – macht aber irgendwie gar nichts. Gehen danach zurück ins Zimmer und lesen noch ne Zeit lang (die Nepalis sind nebenan am Feiern – ist aber lärmtechnisch nicht wirklich schlimm).

 

22.12.07

Stehen gegen 7.30 h auf. Leider ist heute morgen noch keine Sonne da. Alles noch wolkig – deshalb setzen wir uns zum Frühstück ins Resto (dort ist es aber genauso kalt). Gegen 11 h kommt dann aber doch die Sonne durch und wir lesen auf der Terrasse. Gegen 12 h machen wir uns auf in Rtg. View Point bzw. Jörg möchte sich das Manla Resort ansehen. Dort angekommen werden wir erstmal durch sämtliche Räume+Zimmer geführt. Erzählen lange mit dem Besitzer bzw. mit der Schweizerin Edith. Später machen wir uns dann aber doch noch auf die letzten Meter zum View Point (leider immer noch schlechte Aussicht). Dort sind ziemlich viele Studies am Party feiern (Samstag = Wochenende) und daher ist einiges los. Auf dem Rückweg haben wir noch die lustige Bekanntschaft von einigen angetrunkenen Studenten gemacht. Zurück im Zimmer wird geduscht und danach versuchen wir uns an Whisky mit Cola. Leicht beschwingt gehen wir danach zum Abendessen. Gegen 20h zurück im Zimmer – gelesen – geschlafen.

 

23.12.07

Haben mal wieder unsere 10 Std. Schlaf genommen und gut ausgeruht freuen wir uns aufs Frühstück. Auch heute ist es wieder bewölkt, daher lassen wir es geruhsam angehen. Wäsche gewaschen, gelesen und Jörg kruschelt wieder. Um 12h machen wir uns auf den Weg rund um Nagarkot. Da Jörg noch ne Kleinigkeit essen will machen wir Stop an einem nahen Resto. Können von hier aus toll die Adler und auch Krähen beim Jagen und Kreisen beobachten. Danach folgen wir einem schönen Weg entlang der Häuser und durch die Terrassen. Da wir schon weit gelaufen sind, nehmen wir den „short cut“ zurück.

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Dieser bringt uns nach einigen Höhenmetern wieder zurück an die Straße. Zurück im GH nehmen wir noch das übliche (Tee/Kaffee/Tib.Bread) zu uns. Da wir am Abend vorher lange im Resto warten mussten und die anderen Gäste noch da sind, probieren wir noch mal das Sherpa Alpin aus, wo wir mittags schon saßen. Sehr lecker Essen. Zurück im Zimmer unterhält sich Jörg noch mit einem Guide von „Hauser“.

 

24.12.07

Stehen um 7.30h auf und gehen gleich frühstücken. Danach packen wir mal wieder unsere Sachen für die Abreise. Da der Fahrer schon früh da ist, geht’s 9.45h los nach KTM. Hat alles super geklappt. Das Zimmer im Sunrise Cottage in KTM ist auch gerade so fertig und wir können direkt einziehen. Duschen noch und ab 12.30h warten wir auf Gabi + Oli. Bis zu deren Ankunft gegen 15h (!!!) lesen wir auf der Dachterrasse. Freuen uns dann aber doch sehr, dass die beiden endlich da sind. Tauschen alle noch Geld und danach genießen wir die letzten Sonnenstrahlen auf dem Helena’s. Da Weihnachten ist rufen wir zuhause an, um mal wieder ein Lebenszeichen von uns zu geben. Danach noch eMails gecheckt und wieder zurück ins Hotel um uns dort mit Dahn zu treffen. Zum Abendessen geht’s ins Nepali Resto um die Ecke – schmeckt uns aber allen nicht sonderlich gut. Da Gabi+Oli recht müde von der Reise sind, gehen wir früh zurück in die Zimmer und früh ins Bett. Irgendwie können wir beide aber nicht so richtig gut schlafen.

 

25.12.07

Der Wecker klingelt um 5 Uhr und kurz nach 5.30h nehmen wir das Taxi zum Flughafen. Einchecken usw. geht ganz schnell. Nun warten wir ab, wann der Flug denn wirklich geht. Stunde um Stunde vergeht – Verzögerungsmeldung folgt auf Verzögerungsmeldung. Danach werden alle Rundflüge aufgrund der schlechten Sicht abgesagt. Nun ist es 10.30h (eigentlicher Abflug sollte ja 6.30h sein) und wir sitzen immer noch frierend, müde und voller Hoffnung auf einen baldigen Start in der Wartehalle. Yippie – Punkt 11 h geht’s los! Mit einem kleinen Bus werden wir zum Flugzeug gefahren und können auch alle gleich einsteigen. Wenige Minuten später sind wir dann auch schon in der Luft. Linkerhand vom Flugzeug haben wir eine gigantische Aussicht auf die Berge, rechts hängt leider immer noch alles voller Wolken. Viel zu schnell geht der Flug vorbei und gegen 12 h landen wir in Lukla (nach spektakulärem Sturzflug).

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Nun haben wir die so oft beschriebene Landung selbst live miterlebt. Wahnsinn wie die Piloten die kleinen Maschinen hier landen! Unsere Porter sind auch schon da – von daher nehmen sie unser Gepäck gleich mit auf den Weg zum Essen bzw. Packen. Gegen 13.30h geht’s los - müssen dann erst noch am Ende von Lukla noch 100 Rp./P. bei den Maoisten abdrücken, na ja was soll’s. Kurz danach treffen wir doch tatsächlich Emil+Frau (die bereits auf dem Rückweg sind) wieder. Nach 3 Std. erreichen wir Phakding (2.600m) und entscheiden uns – da es ja doch schon „spät“ ist – nicht mehr weiterzulaufen. Bekommen ganz ordentliche Zimmer und setzen uns erstmal in den Gästeraum um Tee zu trinken. Zum Abendessen gibt es sehr leckeres Dhal Bat und Jörg + Oli gönnen sich noch einen Tongba als Schlaftrunk.

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Im Gästeraum war es richtig kuschelig warm und wir 4 + Guide/Porter sowie die kleinen Hundebabys konnten dort richtig nett sitzen. Gehen früh ins Bett, um für den morgigen Tag ausgeruht zu sein. Leider werden wir zwischen 3 bis 6h von einem kläffenden Hund wach gehalten und sind morgens noch müde.

 

26.12.07

Wecken 6.45h, danach in der Küche gefrühstückt (dort brannte schon das Feuer) und leider später als geplant (8.45h) los nach Namche. Die ersten 2 Std. läuft der Weg noch abwechselnd hoch und runter und wir kommen gut voran. Als kleine Stärkung nehmen wir noch eine Nudelsuppe ein, um uns dann an den beschwerlicheren Teil des Wegs zu machen. Die nächsten 3 Std. geht es nur noch bergauf bzw. die letzten 90 min. nach der Hillary Bridge. Ist wirklich sehr anstrengend aber trotz allem sind wir schneller als gedacht gegen 14 h in Namche Basar (ca. 3400m). Beziehen dort jeweils ein Zimmer in der Namaste Lodge – einfach aber sehr sauberes GH – nehmen alle unsere vermutlich für die nächsten Tage letzte warme Dusche und setzen uns dann wieder für Tee in den sehr schönen Essraum. Bis hierher kann ich schon sagen, dass es sehr viele tolle Eindrücke für mich gab. Erst einmal finde ich es Wahnsinn was die vielen Porter hier den Berg hoch transportieren.

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Wir verweichlichten Europäer würden unter dem Gewicht nach kurzer Zeit schlapp machen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass vieles von dem was die Porter tragen, nur für uns Touris ist (schließlich wollen wir ja auch oben nicht auf Bier, Cola, Mars, Twix verzichten).

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 Aber auch die Menschen, sind zu bewundern. Das Leben hier ist doch viel entbehrungsreicher und vieles muss noch per Hand und ohne technische Unterstützung erledigt werden. Alle leben in einfachen Häusern ohne Heizung + warmen Wasser. Einfach härter im nehmen bzw. sie sind es nicht anders gewohnt.

Bin schon ganz gespannt auf unseren weiteren Weg und welch tolle Ausblicke auf diese schöne Bergwelt wir noch bekommen werden. So – nun sitzen wir hier alle in diesem schönen warmen Raum, halten Schwätzchen und freuen uns auf das Abendessen. Sehr nett.

 

27.12.07

Sind gegen 6.30h mal wieder wach. 7h gibt’s Frühstück. Obwohl wir vorbestellt haben, dauert es auch dieses Mal wieder etwas bis wir das Essen bekommen (ist mal wieder die deutsche Ungeduld). Letzten Endes kommen wir gegen 8.30h los. Zuerst geht es wieder steil bergauf aus Namche raus. So am frühen morgen erstmal heftig. Genießen allerdings die tolle Sicht, die wir dafür von oben haben.

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Über die stillgelegte Rollbahn (der Flughafen kann für Notfälle genutzt werden, einen regelmäßigen Flugverkehr gibt es nicht mehr, weil sich die Menschen aus Lukla und Pakding beschwert und die Landebahn blockiert hatten) laufen wir dann weiter in Richtung Khunde (ca. 1 St.) Dort besichtigt Oli das Monastery während J+G+C das Hillary Hospital besuchen. Weiter geht’s nach Khumjung (15min.) wo wir in der Bakery kurz Stop für Getränke + süße Stck. machen. Corinna hat ziemlich Kopfschmerzen und Atemnot, die aber nach dem Abstieg nach Phunki Tenga besser sind.

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Eigentlich hatten wir vor hier zu bleiben, da es aber erst 13 h ist und wir uns alle fit fühlen, entschließen wir uns nach einer stärkenden Noodlesoup weiter bis Tengboche zu laufen. Bis dort geht es dann zwar wieder schön bergauf weiter, aber dieses Mal gehen wir entsprechend langsam und sind dann nicht ganz so ausgepowert. Unsere Porter sind uns wie immer voraus gelaufen und schon lange am GH angekommen und so können wir unsere Zimmer beziehen (mit Blick direkt auf Ama Dablam, Everest, Nuptse, Lhotse). Die perfekte Aussicht sogar aus unserem Zimmerfenster.

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Die Zimmerpreise sind mit 100 Rp. total lächerlich – richtig Geld lassen wir eigentlich immer mit Essen und vor allem den Getränken da. Trinken wie immer unseren Pot Tee (die Preise ziehen pro Höhenmeter weiter an) – G+C lesen, die Jungs machen noch ein paar Bilder. Zum Abendessen ziehen wir uns ein gutes Dhal Bat rein (und vorher noch ne lecker Garlic Soup) und wie auch die Tage zuvor geht’s früh ins Bett. Jörg + Oli versuchen sich noch an Nachtaufnahmen – ist arschkalt draußen.

 

28.12.07

Stehen 6.30h auf, da wir um 7 h ins Monastery zur Puja gehen wollen (hatten Tee bestellt, aber der kam mal wieder erst kurz vor knapp und schmeckte nicht).

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Die Puja ist leider etwas langweilig und aufgrund der Kälte gehen wir nach 30 min. ins GH zum Frühstück zurück. Danach packen wir wieder unsere Sachen zusammen, damit sich die Porter schon mal unabhängig von uns auf den Weg nach Phortse machen können. Wir gehen erst noch hoch zum View Point, danach noch mal Monastery und gegen 10h machen wir uns auf den Weg nach Pangboche. Dort kommen wir gegen 12h an – leider ist das Monastery geschlossen. Essen Noodlesoup, trinken Tee dazu und sitzen schön entspannt im Hof und genießen die warmen Sonnenstrahlen. Gegen 13h machen wir uns dann auf den Weg von Pangboche nach Phortse (3800m). Dieser läuft direkt am Berg entlang. Bisher der schönste Weg mit den besten Aussichten, dazu nicht zu anstrengend.

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Erreichen gegen 15.30h das GH und da wir vom „Mountain Powder“ total eingestaubt sind, genehmigen wir uns erstmal eine Bucket Shower.

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Soooo Schön. Endlich wieder sauber setzen wir uns in den Gästeraum, trinken Tee und Lesen. Zum Abendessen gibt’s ne Art Bratkartoffel und dann noch ne Nepali Pizza (gar nicht so schlecht). Früh ins Bett.

 

29.12.07

Stehen 6.30h auf und packen unsere Sachen zusammen. Danach gibt’s fried rice zum Frühstück. Gegen 8 h machen wir uns auf den Weg. Eigentlich wollten wir ja rechts hoch gehen und links wieder runter. Aufgrund der Tatsache, dass 1. Oli erkältet ist, 2. es rechts nur ein teahouse für nen Stopp gibt und wir somit weniger Möglichkeiten zum Übernachten zur Akklimatisierung haben, 3. Dahn gemeint hat, auf der re. Seite gäbe es mehr Steinschläge, laufen wir nun beide Male links. Von Phortse geht der Weg erstmal wieder runter ins Tal, um direkt auf der anderen Seite wieder hochzulaufen. Der Weg führt wieder durch so ne Art „Märchenwald“ und noch an einigen gefrorenen Wasserfällen vorbei. Nach 2 1/4 St. erreichen wir Dole und legen erst mal wieder eine kurze Rast mit Suppe ein (auf ca. 4.200 m).

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Danach geht’s den Berg richtig schön steil hoch was erstmal wieder ziemlich anstrengend ist. Später allerdings läuft der Weg am Berg entlang und wir genießen die tolle Aussicht (Cho Oyo).

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Gegen 14 h erreichen wir das GH in Luza (4400 m) und beschließen nicht mehr weiterzulaufen. Oli ist immer noch erkältet und für morgen haben wir auch noch 4 lockere Std. bis Gokyo vor uns.

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Essen noch eine Suppe und nachdem die Sonne hinter dem Berg verschwunden ist, gehen wir rein und machen es uns dort gemütlich. Nachdem der Ofen angeheizt ist, sitzen wir heute Abend alle zusammen im selben Raum um den Ofen. Richtig familiär und heimelig. Nach unserem leckeren Abendessen (Kartoffeln+Käse) gehen wir gegen 19.30h ins Bett.

 

30.12.07

Übliches morgendliches Ritual. Gabi hatte in der Nacht ziemliche Probleme (Atemnot/Herzrasen) und deshalb beschließen wir über Machhermo erstmal nur bis nach Phang zu laufen (nur 100 m höher als Luza) und dann zu entscheiden wie’s weitergeht.

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Als wir allerdings in Phang ankommen ist das GH aufgrund der Low Season geschlossen.   D.h. für alle weiterlaufen nach Gokyo oder wieder runter. Da es uns aber allen gut geht, denkt keiner ans Umdrehen. Unser einziges Problem besteht nun darin, dass wir vermutlich nicht genügend zu Trinken dabei haben. Eigentlich wollten wir uns ja hier was kaufen. Aber was soll’s – weiter geht’s. Immer schön langsam, ein Schritt vor den nächsten. Damit bloß keiner Probleme bekommt – denn am Abend will ja auch keiner mehr aufgrund von Problemen runtergehen müssen.

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Und so geht’s weiter bergauf – entlang der beiden Seen, mit Blick auf Gokyo Ri. Kurz vor Gokyo passen uns noch die beiden Porter ab und bringen den lang ersehnten Tee (hatten alles trinkbare schon aufgebraucht) Super. Wie man sich doch über was zu trinken freuen kann. Jetzt kommt noch See Nr. 3 und endlich erreichen wir Gokyo.

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Sind alle sehr froh, dass es uns bis hierher gut geht und momentan außer etwas Kopfschmerzen nichts ist. Sieht so aus, als ob wir alle die Nacht hier bleiben. Nachdem wir unser Zimmer im Gokyo Resort bezogen haben, drehen wir noch ne Rd. auf die kl. Berge neben der Lodge. Tolle Aussicht auf den Gletscher. Nachdem das Feuer im Essraum angeschmissen ist, wird es auch wieder schön gemütlich warm und wir lesen, trinken Tee und essen zu Abend. Danach zu Bett.

 

31.12.07

Oli geht gegen 5.30 auf den Gokyo Ri – wir anderen 3 entscheiden, erst auszuschlafen und gemütlich zu Frühstücken und später hoch zu gehen. Um 9.10h sind wir soweit und machen uns an die 600 m Aufstieg auf 5.360m. Der Weg zieht sich ganz schön steil nach oben und so sind wir froh, dass wir nach ca. 2,5 h den Gipfel erreicht haben.

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Bleiben dort ne ganze Zeit lang um den tollen Ausblick zu genießen und viele Bilder zu schießen. Danach steigen wir zügig wieder ab. Unten erwartet uns schon Oli. Da wir alle irgendwie kaputt und hungrig sind, gibt’s wie immer Tee und Suppe als Zwischenstärkung. Jörg dreht danach noch ne Runde und trifft Martin im Namaste GH. Der kommt darauf hoch zu uns und wir plaudern ein bisschen. Danach gibt’s Abendessen. Heute abend ist der Raum ganz schön voll. Jede Menge Leute sind im Raum – ganz anders als sonst, wo wir immer alleine waren. Nachdem die Hauser Truppe noch ein kleines Feuerwerk abgeschossen hat, gehen wir auch schon wieder ins Bett. Soviel zu Silvester.

 

1.1.08

Heute treten wir wieder den Rückweg an. War schön gewesen und bleibt auch hoffentlich die restlichen Tage so. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und los geht’s – Ziel ist Dole. Jetzt laufen wir die ganze Strecke, die wir hoch gelaufen sind, wieder zurück. Trotz allem fasziniert uns die Bergwelt immer noch. Das schöne dabei ist, das der Weg nun meistens bergab führt und wir somit ziemlich zügig voran kommen.

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Sind um 13.30h schon in Dole – entscheiden uns dieses Mal allerdings nicht mehr weiterzulaufen. Jörg hat auch bei er Ankunft in Dole wieder Kopfschmerzen, wie die Tage zuvor (2 Disprin + viel Tee schaffen Abhilfe). Dafür gönnen wir uns alle eine warme Dusche. Tut gut, nach ein paar Tagen ohne ! Da die Chefin der Himalayan Lodge den Ofen schon angeschürt hat, machen wir es uns wieder bei Tee und mit Lesen gemütlich. Für morgen stehen dann nur 4 Std. nach Namche an. Das Essen ist zwar nicht wirklich gut, aber der Hunger treibts rein. Gehen auch heute wieder früh ins Bett. Da wir so viel Tee getrunken haben, müssen wir auch wie die Nächte zuvor, öfters raus. Allerdings ist das Klo dieses Mal im Freien und gerade heute Nacht ist es irgendwie besonders kalt.

 

2.1.08

Stehen gegen 7 h auf. Jörg hat immer noch Kopfschmerzen, Corinna hat einen steifen Hals. Gegen 8.45h machen wir uns auf den Weg. Es geht wieder vorbei an den Wasserfällen, an Phortse Tenga (allerdings auf dem gegenüberliegenden Berg) und Mittagspause machen wir in Mong (davor hatten wir allerdings noch mal einen heftigen Anstieg von 600 m zu bewältigen – bääh).

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Sehr schön dort – tolle Aussicht in alle Richtungen. Nachdem wir uns dort mit einer Sherpa Stew gestärkt haben, geht’s weiter. Nun ist der Weg zwar ziemlich eben, allerdings zieht es sich doch noch ein bisschen nach Namche.

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Treffen dort gegen 14.30h ein. Aufgrund der letzten kalten Nächte auf dem Klo, seiner Kopfschmerzen und da wir ja Urlaub haben, ziehen Jörg+Corinna dieses Mal ins Hotel Camp de Base (für 900 Rp./Nacht) und gönnen uns ein schönes großes Zimmer mit warmer Dusche. Schön, mal wieder ein eigenes Bad zu haben. Oli+Gabi steigen wie zuvor im Namaste GH ab. Gehen dann in die Bakery um ein paar lecker süße Teile zu essen. Treffen dort wieder auf Martin. Vor dem Abendessen gehen wir wieder in unser schönes Zimmer.

So irgendwie haben wir beide nun doch ein bisschen Heimweg und sehen uns nach unserem eigenen Häuschen mit warmem Klo, Kühlschrank und brennendem Ofen ... und der kleine Fresssack fehlt uns auch. Das Trekken hat uns sehr gut gefallen, es gab einfach immer so viel zu sehen, dass die 4-5 Std. tägliches Laufen immer wie im Flug vorbeigegangen sind. Das alles war und ist eine tolle Erfahrung die wir sicherlich wiederholen werden. Was uns nach 9 Tage nervt ist das tägliche Ein-bzw. Auspacken durch die tägliche Weiterreise. Man sieht zwar immer was neues – dadurch ist man aber auch immer auf der Durch-bzw. Weiterreise und kommt nicht zur Ruhe. Bis wir uns richtig „eingerichtet“ haben, müssen wir am nächsten Tag auch schon wieder weiter. Bei 10 Tagen Trekking geht das gerade noch ... bei mehr Tagen ist wohl ein Ruhetag sehr sinnvoll. Nun ja ... jetzt geht’s erstmal zum Abendessen.

Dort sitzen schon G+O und unterhalten sich mit Toni+Thomas. Da es Jörg auch heute abend nicht so gut geht, gehen wir gegen 20h zurück ins Zimmer.

 

3.1.08

Nach dem Frühstück packen wir und los geht’s gegen 8h in Richtung Lukla. Die Strecke von Namche aus läuft in diese Richtung super schnell und wir kommen gut vorwärts.

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Um Mittag zu essen halten wir an einem schnuckeligen Resto ca. 30 min. vor Phakding an. Genießen die Sonne und den netten ruhigen Platz. Leider dauert es ziemlich lange bis die bestellte Sherpa Stew fertig ist. Letzten Endes kommen wir erst um 13.15h wieder los und beeilen uns nun nach Lukla zu kommen.

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Heute hat sich der Himmel etwas zugezogen und wir haben nicht mehr ganz so bombastisches Wetter. Irgendwie zieht sich der Weg wieder ganz schön und so sind wir alle froh gegen 16h Lukla zu erreichen.

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Das erste von Dahn vorgeschlagene GH lehnen wir ab (Bruchbude) und ziehen dann ins Khumbu Resort ein. Haben ein richtig nettes Zimmer für 700 Rp. Jörg geht nach dem Abendessen wieder früh ins Bett da die Kopfschmerzen wieder da sind. Dahn+die 2 Jungs kommen noch mal vorbei um sich zu „verabschieden“ – das Geld wollen wir ihnen aber morgen gemeinsam mit Jörg geben. Ansonsten schlafen wir aber gut – im Zimmer ist es seit langem nicht arschkalt. Corinna kann nachts wegen ihrer Schmerzen vom steifen Hals nicht schlafen. Aber dank Schmerztablette geht’s dann kurz darauf wieder.

 

4.1.08

Wecker klingelt um 5.30h. Packen – frühstücken (müssen auch heute wieder warten – nichts neues). Zwischenzeitlich erfahren wir auch , das der Flug später geht – von daher keine Eile! Dahn+Mannschaft kommen, um unser Gepäck noch an den Flughafen zu bringen und kurz danach machen wir uns auch auf den Weg zum Flughafen. Mittlerweile ist es 8.20h – die Maschine aus KTM sollte demnächst ankommen. Und dann geht’s auch schon los.... Irgendwie sind 10 Tage dann trotz allem ganz schnell vorbei.

Zum Glück müssen wir beim Rückflug nicht so lange warten wie beim Hinflug. 8.40h geht’s los. Der Flug zurück ist wieder toll – geniale Aussicht (vor allem der Start in Lukla ist der Hammer). Am Flughafen angekommen wartet auch schon das Taxi vom Hotel. Unterwegs holen wir noch unsere restl. Sachen im Sunset Hotel und checken dann in unser „upgrade“ Zimmer im Vajra ein. Richtig schöne Anlage. Alles sehr geschmackvoll und schnieke. Nehmen erstmal alle eine warme Dusche und setzen uns zum Essen in den netten Garten. Gegen 13h fahren wir mit dem Taxi zum Shoppen nach Thamel. Erstehen dort für Papa+Ralf jeweils eine ärmellose Fleecejacke für 400 Rp., 4 Paar Socken für die Staffas Mädels für je 200 Rp. und 2xJackwool Schals für je 200 Rp. für Martina + Lilo. Dann noch Fähnchen für 350 Rp. Um 16h treffen wir uns dann wieder mit G+O und trinken auf der Dachterrasse vom Helenas Tee. Vorher haben wir noch eine Packung Merci für Dahn besorgt, der uns abends zum Essen eingeladen hat. Zum ihm fahren wir gegen 18.30h mit dem Taxi hin. Er serviert den Jungs noch mal einen Tongba – die Mädels bevorzugen Tee – und danach gibt es das leckerste Dal Bhat.

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Lernen seine Frau kennen und sehen wie sie leben. Klein aber fein. Um 20.30h machen wir uns auf den Rückweg. Da alle sehr müde sind und es schon 21h (!!) ist, gehen wir direkt schlafen.

 

5.1.08

Wachen um 6h auf – haben super geschlafen (ohne aufs Tö zu müssen)

Gehen gegen 7.30 zum Frühstück ins schöne Resto. J+G+O ordern das Breakfast Menü – riesen Portion! Danach laufen wir zu Fuß nach Swajambunath. Ganz schön viel los da Samstag!

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Bleiben ne ganze Weile dort, machen viele Bilder und genießen die Atmosphäre.

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Danach zurück ins Hotel. Da wir zwischenzeitlich alle hungrig sind, fahren wir mit dem Taxi nach Thamel und gehen im Fire+Ice Pizza essen. Danach schlendern wir durch Thamel bzw. die Altstadt. Erstehen noch die tolle Thermoskanne (280 Rp.) für Jörg. Danach mit dem Taxi zurück zum Hotel (80 Rp.). Trinken noch was auf der Dachterrasse, gehen aber kurz danach ins Zimmer zurück. Leider ist mal wieder Stromausfall .... Nachdem wir ein bisschen mit unseren Stirnlampen gelesen haben gehen wir ins Resto zum Abschlussessen. Schlagen uns noch mal die Mägen mit lecker Essen voll. Auch heute sind wir schon früh müde und gehen um 21h schlafen.

 

6.1.08

Wachen 7.30h auf und gehen zum Frühstück. Auch heute gibt’s noch mal das leckere und riesige Breakfast Set. Um 10h fahren O+G los in Richtung Flughafen – Pokhara. Jetzt sind wir wieder alleine. Allerdings haben auch wir nur noch 7,5 Std. Zeit bis zum Abflug. Packen unsere Rucksäcke (zum Glück haben wir ja einen mehr für den Rückflug) und danach setzt sich Corinna auf die Dachterrasse zum Lesen und Jörg fährt noch mal nach Thamel rein. Wieder zurück gehen wir noch mal was im Resto essen. Danach ist duschen und fertig machen angesagt. Um 17.30h geht unser Taxi zum Flughafen. Das mit dem Einchecken geht ganz schnell und so sitzen wir noch eine Weile bei Cola/Whiskey + Chips und warten auf den Abflug (hihi – auch der Hauser Trupp sitzt noch da, da der Quatar Flug Verspätung hat.) Irgendwie geht’s dann aber doch ganz schnell und wir können in den Flieger. Zu unserer Überraschung werden wir in die Business Class upgegratet – nicht schlampig. Werden essens-und getränkemäßig schön betüttelt – dazu noch die super breiten und bequemen Sitze. Yepp, das passt. Der Flug geht schnell vorbei und wir schlafen schon mal etwas. Auch der Aufenthalt in Abu Dhabi ist ziemlich rasch vorbei und schon sitzen wir im Flieger gen München. Auch hier schlafen wir nach dem Essen wieder und ruck zuck ist es 6h und wir landen.

 

7.1.08

Hier nun zu unserem Entsetzen ... keine Rucksäcke auf dem Laufband. Ups, was geht denn da ab?? Also erstmal an den Schalter – wo die Damen schon Bescheid wissen, dass unsere 3 Gepäckstücke noch in Abu Dhabi liegen. Allerdings sind die Mädels am Schalter ziemlich lahm und unwissend, was uns doch nach der langen Reise ziemlich auf die Nerven geht. Hoffen nur, das nach dem Papierkram unser Gepäck auch wirklich noch zu uns findet. Echt Scheisse.

Bekommen dann gerade noch die S-Bahn zum Hauptbahnhof in München und von dort auch noch grad so den ICE nach Frankfurt. Zieht sich aber doch noch ganz schön unsere Heimreise mit der Bahn. Im ICE gönnen wir uns dann ein deutsches Frühstück – so haben wir wenigstens eine Sitzberechtigung im Bistro (denn der Zug ist voll).

Unser Gepäckverlust drück doch ganz schön auf die Stimmung. Irgendwie wäre es schöner gewesen, das ganze Gepäck in der Hand zu haben und nicht mehr auf Etihad oder/und Kurierdienst angewiesen zu sein. Außerdem sollte sich Etihad echt mal überlegen, geschultes Personal an den Schalter zu setzen. Nur so hat der Reisende doch auch das Gefühl wirklich gut betreut zu sein. Naja – nun sitzen wir im Zug kurz vor Niedernhausen und freuen uns darauf in 30 min. ENDLICH wieder zuhause zu sein. Hoffentlich ist das kleine Fressmonster auch da.

Endlich – ZUHAUSE!

 

9.1.08

Erleichterung ... das Gepäck vollständig und unbeschädigt bei Corinna zum Büro angeliefert! Ende gut, alles gut ;-)

.Alles da. Zum Glück!!!

 

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